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Geschäftliche Abrechnung der Ladekosten für Elektroautos?

Zakelijk verrekenen van laadkosten elektrische auto's?

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Einführung

Immer mehr Menschen fahren dienstlich elektrisch. Lädst du zu Hause oder bei der Arbeit, willst du diese Kosten einfach und fair mit deinem Arbeitgeber abrechnen. Die Begriffe CPO und (e)MSP sind dir sicher schon begegnet. Hier erfährst du, was sie bedeuten und wie du Ladekosten automatisch oder manuell abrechnest.

Was ist ein Charge Point Operator (CPO)?

Ein Charge Point Operator (CPO) ist ein Unternehmen, das Ladepunkte für Elektroautos verwaltet und betreibt. Der CPO kümmert sich um Installation, Wartung, Verwaltung und Support der Ladepunkte, für private und geschäftliche Kunden.

Ein CPO-Dienst zu Hause beim Arbeitnehmer

Lädst du zu Hause, kannst du diese Ladekosten mit einem CPO-Dienst dienstlich abrechnen. Du lädst dein Auto bei dir zu Hause, und die Kosten werden mit deinem Arbeitgeber verrechnet. So funktioniert es:

  1. Ein Ladepunkt zu Hause. Willst du dein Elektro- oder Hybridauto zu Hause laden, lässt du einen Ladepunkt installieren. Die Ladekosten an diesem Ladepunkt kannst du mit deinem Arbeitgeber abrechnen.
  2. Abrechnung deiner Ladevorgänge. Lädst du zu Hause, registriert der Ladepunkt den Vorgang und verknüpft ihn mit deinem Konto beim CPO. Dabei zählt, welche Ladekarte du nutzt: die Ladekarte deines Dienstwagens rechnest du mit deinem Arbeitgeber ab, die deines Privatautos nicht.
  3. Rechnung und Zahlung. Auf Basis deiner Ladevorgänge schickt der CPO eine Rechnung an deinen Arbeitgeber. Die Kosten werden mit dem Energietarif berechnet, den du beim CPO-Dienst angegeben hast. Du bekommst eine Gutschrift für die Energiekosten deiner Ladevorgänge.
  4. Übersicht und Berichte. Du und dein Arbeitgeber könnt beide die Übersicht des CPO nutzen. Du verfolgst deine Ladevorgänge und prüfst die Kosten, dein Arbeitgeber sieht den Energieverbrauch und die Kosten der Ladevorgänge zu Hause.

Eine Wallbox, die mit einem CPO-Dienst kommunizieren kann, ist zum Beispiel die Zaptec Go 2.

Installateur montiert eine Wallbox

Ein CPO-Dienst am Firmenstandort

Ein großer Vorteil eines CPO-Dienstes am Firmenstandort: Du kannst an Ladevorgängen anderer verdienen, zum Beispiel von Lieferanten und Besuchern. Der CPO-Dienstleister berechnet pro Ladevorgang eine Vergütung und zahlt sie an dich aus. Dabei legst du deinen eigenen kWh-Tarif fest. Der genaue Tarif und die Aufteilung hängen von deinen Vereinbarungen mit dem CPO-Dienstleister ab.

Was ist ein (e)MSP?

Ein (e)MSP (Electric Mobility Service Provider) bietet Ladeabos, Ladekarten und Apps an. Mit seiner Ladekarte kannst du an öffentlichen Ladesäulen laden. Oft zahlst du dafür eine kleine Gebühr, pro Monat, pro kWh oder pro Ladevorgang. Vergleiche also gut, welche Tarife und Bedingungen gelten, dann zahlst du nicht mehr als nötig.

Ladekosten mit einer Ladekarte abrechnen

Bekommst du über deinen Arbeitgeber eine Ladekarte? Dann nutzt du sie an der Ladestation im Büro, aber auch an öffentlichen Ladepunkten, die dein Arbeitgeber nicht selbst aufgestellt hat. So funktioniert es:

  1. Im Büro. Dein Arbeitgeber gibt dir eine Ladekarte, die mit deinem Konto bei einem CPO oder (e)MSP verknüpft ist. Damit lädst du bei der Arbeit und an öffentlichen Ladepunkten.
  2. Roaming. Viele CPOs und (e)MSPs bieten Roaming an. Deine Ladekarte funktioniert dann auch an öffentlichen Ladepunkten in ihrem Netzwerk, also auch außerhalb der Ladepunkte deines Arbeitgebers.
  3. Laden starten. Du hältst deine Ladekarte an das Lesegerät oder folgst den Anweisungen an der Ladesäule. Deine Ladekarte zeigt, dass du laden darfst, und der Ladevorgang startet.
  4. Rechnung und Abrechnung. Der CPO oder (e)MSP registriert den Ladevorgang und stellt die Kosten deinem Arbeitgeber in Rechnung. Frag deinen Arbeitgeber, wie die Abrechnung bei euch geregelt ist.
  5. Übersicht und Verwaltung. Du und dein Arbeitgeber könnt oft die Übersicht des CPO oder (e)MSP nutzen. Du verfolgst deine Ladevorgänge, dein Arbeitgeber sieht die Ladekosten und den Energieverbrauch.
Wallbox an einem Wohnhaus

Dienstlich abrechnen ohne Abo: mit einem MID-kWh-Zähler

Willst du deine Ladekosten zu Hause selbst erfassen und zum Beispiel jeden Monat bei deinem Arbeitgeber einreichen? Dann brauchst du einen kWh-Zähler. Er muss MID-zertifiziert sein (MID steht für Measuring Instruments Directive). Das MID-Zeichen garantiert, dass die erfasste Anzahl kWh für offizielle Erfassung und Abrechnung genutzt werden darf.

Manche entscheiden sich bewusst für die manuelle Abrechnung, weil sie selbst einen Überblick über ihren Verbrauch haben wollen. Nutzt du keine Ladekarte und kein automatisches System, ist die manuelle Abrechnung der Weg. Praktisch: Manche Wallboxen haben einen MID-zertifizierten Zähler eingebaut, zum Beispiel die Zaptec Go 2 MID. Dann brauchst du keinen separaten kWh-Zähler.

Achtung: Rechnest du deine Ladekosten manuell ab, ist ein MID-zertifizierter kWh-Zähler Pflicht.

Fazit

Ladekosten dienstlich abzurechnen geht auf verschiedene Weise und hat Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Ein CPO kümmert sich um Installation und Verwaltung von Ladepunkten zu Hause oder am Firmenstandort, damit du die Kosten mit deinem Arbeitgeber abrechnest. Ein (e)MSP gibt dir mit einer Ladekarte oder App Zugang zu öffentlichen Ladepunkten. Rechnest du lieber selbst ab, machst du das mit einem MID-zertifizierten kWh-Zähler. Wähle den Weg, der zu dir und deinem Arbeitgeber passt.

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