Wie funktioniert Lastmanagement?
Dein Hausanschluss hat ein Maximum. Ein Energiezähler im Zählerschrank misst laufend, wie viel Strom dein Haus verbraucht, und meldet das an die Wallbox. Die Wallbox nutzt den Rest: Geht das Kochfeld an, lädt sie langsamer; geht es aus, lädt sie wieder schneller. So löst deine Hauptsicherung nicht aus.
Es gibt zwei Formen. Beim statischen Lastmanagement stellt dein Elektrofachbetrieb einen festen maximalen Ladestrom ein. Beim dynamischen Lastmanagement misst die Wallbox laufend und passt die Leistung ständig an. Dynamisch lädt schneller, sobald Luft ist.
Wann brauchst du es?
- Du hast einen kleinen Anschluss und willst mit 11 kW oder mehr laden.
- Du nutzt viel gleichzeitig: eine Wärmepumpe, ein Induktionskochfeld, eine Klimaanlage oder einen elektrischen Boiler.
- Du lädst oft dann, wenn auch viel anderes läuft, etwa am späten Nachmittag.
Lädt dein Auto mit 3,7 kW und lädst du vor allem nachts, ist es oft nicht nötig. Dein Elektrofachbetrieb beurteilt, was dein Anschluss schafft.
Was brauchst du?
- Eine Wallbox, die Lastmanagement unterstützt. Sieh dir die Wallboxen mit Lastmanagement an.
- Einen Energiezähler im Zählerschrank, der mit dieser Wallbox zusammenarbeitet, meist von derselben Marke. Welcher Zähler zu deiner Wallbox gehört, steht bei der Wallbox. Bei der Besen-Wallbox mit Lastmanagement ist das Modul für die Kommunikation mit dem Zähler schon dabei; einzelne Zähler findest du bei den kWh-Zählern.
- Einen Elektrofachbetrieb, der den Zähler einbaut und die Wallbox auf deinen Anschluss einstellt.
Unsicher, welche Kombination zu deinem Haus passt? Frag uns per WhatsApp.
Lastmanagement und Solaranlage
Lastmanagement schützt deinen Anschluss. Laden mit Solarüberschuss ist eine andere Funktion, die nicht jede Wallbox hat. Ob deine Wallbox das kann, steht bei der Wallbox. Mehr dazu liest du in Dein Auto mit Solaranlage und Heimspeicher laden.